Ein Freund, Eine Familie!

img1517770323876.pngHallo, ich melde mich zurück!

•Es gab die Tage und Wochen viel zu tun, viel Krankenhaus Aufenthalte und viel Arbeit Zuhause. Aber wir waren auch, so gut es geht, viel an der frischen Luft, um den Kopf mal frei zubekommen. img1517770346003.png

•Heute waren wir auch wieder im Krankenhaus, wir hatten eine Besprechung für das MRT,  das an diesem Mittwoch, statt finden soll.

•Heute Berichte ich nicht nur über unsere Situation.

Ein Freund, Eine Familie!

•Ich möchte es schreiben, als wäre es ein Brief an dich Kevin. Ich möchte es Persönlich an dich riechten, gleichzeitig aber auch Leute auf unsere Krankheit, Leid sowie auch unsere Freude Aufmerksam machen.

•Ich weiß noch genau, wie wir uns kennen gelernt haben. Ich lag ein wieder mal mit dem Elias im Krankenhaus und du bist mit mir auf ein Zimmer gekommen, wir haben uns sofort verstanden, direkt gleiche Interessen gehabt. Du hast mit Elias gespielt und Abends hat uns dein Papa noch eine leckere Pizza gebracht. Ab nun Teilten wir unser Leben! Obwohl du soviel jünger bist, sind wir auf einer Ebenen.

Durch das was du durch machst, bist du schon lange kein Kind mehr!

•Wir haben viel zusammen Online gespielt, heute schreiben wir jeden Tag und Telefonieren einmal die Woche. Erzählen uns alles, reden über Sachen die andere nicht verstehen , über Sachen dessen Gefühl andere nicht kennen. 

• Letzte Woche lag ich im Krankenhaus mit Elias du bist zu uns in Zimmer gekommen, den du warst auch da, dein MRT stand an dem Tag auf dem Plan. 

•Du hattest Angst und ein schlechtes Gefühl, ich habe versucht dir die Angst zu nehmen leider ohne Erfolg. Dadurch das du nicht mehr hoch auf’s Zimmer  gekommen bist wusste ich sofort was sache ist.

•Abends schriebst du mir,  dein Ergebniss und ich blieb die halbe Nacht Wach!

Niemand hat das verdient! Du hast deine geliebte Mutter verloren, durch ihren eigenen Krebs Kampf und meisterst es trotzdem jeden Tag, so STARK zu sein! Das du dich am Telefon  mehr über dein WLAN ärgerst, als über dein MRT Ergebniss, dabei lachst und witzige Sachen sagst, zeigt mir wie Müde du bist, dich darüber zu Ärgern aber auch was eine Kraft du hast! 

•Mein größten Respekt, bekommst du ganz alleine! 

• Kevin Ich will dir eins noch sagen wir beide gehen den weg nun schon fast seit 2016 zusammen , egal wer Gesund wird und wer länger Brauch dafür, ich werde immer für Dich da sein, du bist wie mein Bruder, ja auch du bist ein Teil meiner Familie!

•Man verliert immer irgendwo, irgendwie gliebte Menschen, es kommen aber auch immer wieder neue Menschen dazu, die dich genau so sehr Lieben und dich Glücklich sehen wollen, wie WIR ♡! 

• Ganz viel Liebe an dich Kevin!

 

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Wünsch dir was, mein Held!

•Auf’s Neue, mit neuer Kraft , neuer Hoffnung , neuem Mut und neuer Energie!

•Wir haben uns diesmal, Wünsche auf einen Zettel geschrieben, sie auf unsere Raketen geklebt und sie mit guter Hoffnung das sie diesmal in Erfüllung gehen, Hoch geschickt.

 Ich bin Reich !

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•REICH an der Liebe die du mir schenkst!

•Reich an der Nähe von euch,  Reich an der Zeit, die ich auch für mich alleine habe!

•Reich an Kraft von Familienmitgliedern!

•Nie genug Geld und trotzdem können wir ALLES haben!

•Legen uns schlafen mit Angst und wachen auf, mit neuer Hoffnung!

•Ein Kind verändert das Leben, ein Krankes Kind verändert es noch einmal und trotzdem Leben wir wie die Reichen, sogar besser! Denn wir Leben jeden Moment! Wir genießen jede zeit mit unseren Familie!

•Nicht alles haben, ist im Grunde genau doch wie ALLES haben, denn wir haben immer noch Träume und vor allem Wünsche!

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Weihnachten im Krankenhaus

•Es ist wie eine Familie , wie die besten Freunde, wir kennen uns alle untereinander, sind alle wegen dem gleichen im Krankenhaus und gönnen jedem sein Glück, freuen uns mit dem anderen und Trauen mit dem anderen.

•“Wir gehen alle zusammen durch die Zeit!“

•Gestern war der Weihnachtsmann bei uns im Krankenhaus, für die Kinder !img1513847945594.png

•Wir haben wunderbare Geschenke für unsere Quietsch Küche bekommen im Krankenhaus , super großzügige Spenden, und tolle Gutscheine von unseren Sozialarbeiterin! 

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•Man ist erstaunt wie viele Menschen doch Spenden, gestern ging jedem Elternteil das Herz auf und jedes Kind Funkelte vor Freude!

•Ich wünschte die Spender würden nicht nur wissen, das sie anderem was gutes tun, sondern würden sowas auch sofort sehen !

•Diese Freude die gestern war, war unbeschreiblich!

Wir konnten Elias eine riesige Freude dadurch machen, das andere Menschen so Hilfsbereit und Großzügig waren!SI_20171221_101657.jpg

Ein riesiges Dankeschön!

Du bestimmst mein Leben nicht!

•Man sagt oft „der Krebs bestimmt ab nun dein Leben.“

• Das ist aber falsch! Ich meine, wir sind in sehr vielen dingen echt Eingeschränkt, selbst das Einkaufen bewältigen wir anderes, so das es für uns möglich ist.

•Du darfst nicht in den Kindergarten und dir fehlt die Beziehung zu anderen Kindern. Und doch kann ich sagen, das wir durch allem eine viel, viel engere Beziehung zueinander haben, als vielleicht andere. Wir verstehen uns sofort, wissen was der andere will oder wie sich der andere fühlt, aber wir Streiten uns vielleicht dafür auch noch öfter, weil wir uns Ununterbrochen sehen.

Der Krebs zieht uns runter, macht uns traurig, lässt einem das Leben oft falsch verstehen, aber kann uns nie am Boden liegen halten.

•Denn wir haben eine so unglaubliche Kraft zu Leben, das es nur unvorstellbar wäre den Kampf zu verlieren.

•“Du wirst nie unser Leben bestimmen können, vor allem wirst du nie unseren Kampf besiegen können.“IMG-20170426-WA0004.jpeg

Lebensfreude

•Du blühst Zuhause auf, du spielst und denkst nicht einmal an die anderen Zeiten. Du bist Entspannt und du Isst wieder vernünftig.

•Du zeigst uns was Lebensfreude ist, was Glück, Liebe und Leben bedeutet.

•Du zeigst uns aber auch so oft was Angst, Trauer und neue Hoffnung bedeutet.

•Du vergisst Zuhause völlig den anderen Teil deines Lebens, den Teil, der dich Gesund machen soll und dich trotzdem für diese Zeit schwächt. (Chemotherapie /Super Kräfte tanken )

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Meine eigene Angst

•Ich möchte eigentlich nicht jemand sein, der seine Kinder in Watte packt und trotzdem erwische ich mich immer wieder mehr dabei, das ich Nachts aufstehe, meine Hand auf dein Bauch lege, um zu Spüren wie du Atmest.

•Tags über fällst du und stößt dich, ich Tröste dich und sage dir, das es nicht schlimm ist, gebe dir einen Kuss und puste deinen schmerz weg.

•Doch Abends im Bett, holt mich meine Angst ein, wenn du sie nicht mitbekommst.

 

Eine Pause, einmal tief Luft holen

•Die Wochen waren Hart und Anstrengend, es gab Höhen und Tiefen.

• Wir waren noch etwas länger im Krankenhaus ,nachdem es Elias, immer noch nicht besser ging, wir durften unsere Zimmer nicht verlassen, wir waren Isoliert ,von der Aussenwelt.

• Seit letzter Woche Montag sind wir wieder Zuhause und doch immer wieder für einen ganzen Tag im Krankenhaus.

• Jetzt haben wir für  4 Wochen eine Chemotherapie pause.
 Eine Pause vom Krankenhaus, pause von dem Schmerzen, des Ports anstechen, pause von schlechter Laune , Übelkeit und Fieber, pause von dem leid, das immer wieder Runtergeschluckt wird.

„Pause und einmal Tief Luft holen, für die nächste Chemotherapie!“

• Jetzt dürfen meine Eltern kraft Tanken!
Denn sie müssen auch alles immer wieder neu Verdauen, weil man immer wieder neu Konfrontiert wird mit der Situation.
Für niemanden ist es einfach und so wird es wohl auch nie sein.

„Es wird immer ein Kampf gegen Windmühlen sein, doch trotzdem sind sie nicht unerreichbar.“

• Mein Sohn ich habe dir versprochen sobald wir Zuhause sind, sind deine Kräfte wieder voll Funktionsfähig. Deine Werte, dein Immunsystem werden wieder steigen und dir Kraft geben, für das nächste mal Supermann Kräfte Tanken.

Wir schaffen das alle zusammen, denn wir haben Power!

Du bist so Stark!

•Heute Morgen ging es dir nicht gut, du hast dich ein paar mal Übergeben und liegst den ganzen Tag schon platt neben mir. Du sagst kein Wort, es ist so Still hier, man hört sogar deinen Infusions Ständer laufen.

•Du darfst dich natürlich jetzt komplett Ausruhen, wir können gerne, den ganzen Tag zusammen im Bett liegen und Kuscheln, du brauchst mir auch nicht antworten, es reicht wenn du mir zuhörst und mir ab und zu ein Lächeln schenkst, damit ich sehe das es dir gut geht.

•“Mein Schatz, ich muss dir sagen, das sind nun mal die Nebenwirkungen von dem Tanken der Superkräfte. Ich kann dir aber auch sagen so schnell wie sie da sind, sind sie auch wieder Weg und Vergessen.“

•Für das Vergessen vom schlechten, wird dir jeder, von allen Seiten Helfen. Die weißen Fee’n (Krankeschwestern) tun alles um dich aufzumuntern, selbst mich, deine Mami, helfen die zu vergessen. Danke!

„Sing mit mir, mein Held“

•Kleine Musik Stunde, nur für Dich! DU bist so stark!
DU bist meine Lebensfreude!

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