Wünsch dir was, mein Held!

•Auf’s Neue, mit neuer Kraft , neuer Hoffnung , neuem Mut und neuer Energie!

•Wir haben uns diesmal, Wünsche auf einen Zettel geschrieben, sie auf unsere Raketen geklebt und sie mit guter Hoffnung das sie diesmal in Erfüllung gehen, Hoch geschickt.

 Ich bin Reich !

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•REICH an der Liebe die du mir schenkst!

•Reich an der Nähe von euch,  Reich an der Zeit, die ich auch für mich alleine habe!

•Reich an Kraft von Familienmitgliedern!

•Nie genug Geld und trotzdem können wir ALLES haben!

•Legen uns schlafen mit Angst und wachen auf, mit neuer Hoffnung!

•Ein Kind verändert das Leben, ein Krankes Kind verändert es noch einmal und trotzdem Leben wir wie die Reichen, sogar besser! Denn wir Leben jeden Moment! Wir genießen jede zeit mit unseren Familie!

•Nicht alles haben, ist im Grunde genau doch wie ALLES haben, denn wir haben immer noch Träume und vor allem Wünsche!

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Weihnachten im Krankenhaus

•Es ist wie eine Familie , wie die besten Freunde, wir kennen uns alle untereinander, sind alle wegen dem gleichen im Krankenhaus und gönnen jedem sein Glück, freuen uns mit dem anderen und Trauen mit dem anderen.

•“Wir gehen alle zusammen durch die Zeit!“

•Gestern war der Weihnachtsmann bei uns im Krankenhaus, für die Kinder !img1513847945594.png

•Wir haben wunderbare Geschenke für unsere Quietsch Küche bekommen im Krankenhaus , super großzügige Spenden, und tolle Gutscheine von unseren Sozialarbeiterin! 

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•Man ist erstaunt wie viele Menschen doch Spenden, gestern ging jedem Elternteil das Herz auf und jedes Kind Funkelte vor Freude!

•Ich wünschte die Spender würden nicht nur wissen, das sie anderem was gutes tun, sondern würden sowas auch sofort sehen !

•Diese Freude die gestern war, war unbeschreiblich!

Wir konnten Elias eine riesige Freude dadurch machen, das andere Menschen so Hilfsbereit und Großzügig waren!SI_20171221_101657.jpg

Ein riesiges Dankeschön!

Du bestimmst mein Leben nicht!

•Man sagt oft „der Krebs bestimmt ab nun dein Leben.“

• Das ist aber falsch! Ich meine, wir sind in sehr vielen dingen echt Eingeschränkt, selbst das Einkaufen bewältigen wir anderes, so das es für uns möglich ist.

•Du darfst nicht in den Kindergarten und dir fehlt die Beziehung zu anderen Kindern. Und doch kann ich sagen, das wir durch allem eine viel, viel engere Beziehung zueinander haben, als vielleicht andere. Wir verstehen uns sofort, wissen was der andere will oder wie sich der andere fühlt, aber wir Streiten uns vielleicht dafür auch noch öfter, weil wir uns Ununterbrochen sehen.

Der Krebs zieht uns runter, macht uns traurig, lässt einem das Leben oft falsch verstehen, aber kann uns nie am Boden liegen halten.

•Denn wir haben eine so unglaubliche Kraft zu Leben, das es nur unvorstellbar wäre den Kampf zu verlieren.

•“Du wirst nie unser Leben bestimmen können, vor allem wirst du nie unseren Kampf besiegen können.“IMG-20170426-WA0004.jpeg

Lebensfreude

•Du blühst Zuhause auf, du spielst und denkst nicht einmal an die anderen Zeiten. Du bist Entspannt und du Isst wieder vernünftig.

•Du zeigst uns was Lebensfreude ist, was Glück, Liebe und Leben bedeutet.

•Du zeigst uns aber auch so oft was Angst, Trauer und neue Hoffnung bedeutet.

•Du vergisst Zuhause völlig den anderen Teil deines Lebens, den Teil, der dich Gesund machen soll und dich trotzdem für diese Zeit schwächt. (Chemotherapie /Super Kräfte tanken )

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Meine eigene Angst

•Ich möchte eigentlich nicht jemand sein, der seine Kinder in Watte packt und trotzdem erwische ich mich immer wieder mehr dabei, das ich Nachts aufstehe, meine Hand auf dein Bauch lege, um zu Spüren wie du Atmest.

•Tags über fällst du und stößt dich, ich Tröste dich und sage dir, das es nicht schlimm ist, gebe dir einen Kuss und puste deinen schmerz weg.

•Doch Abends im Bett, holt mich meine Angst ein, wenn du sie nicht mitbekommst.

 

Eine Pause, einmal tief Luft holen

•Die Wochen waren Hart und Anstrengend, es gab Höhen und Tiefen.

• Wir waren noch etwas länger im Krankenhaus ,nachdem es Elias, immer noch nicht besser ging, wir durften unsere Zimmer nicht verlassen, wir waren Isoliert ,von der Aussenwelt.

• Seit letzter Woche Montag sind wir wieder Zuhause und doch immer wieder für einen ganzen Tag im Krankenhaus.

• Jetzt haben wir für  4 Wochen eine Chemotherapie pause.
 Eine Pause vom Krankenhaus, pause von dem Schmerzen, des Ports anstechen, pause von schlechter Laune , Übelkeit und Fieber, pause von dem leid, das immer wieder Runtergeschluckt wird.

„Pause und einmal Tief Luft holen, für die nächste Chemotherapie!“

• Jetzt dürfen meine Eltern kraft Tanken!
Denn sie müssen auch alles immer wieder neu Verdauen, weil man immer wieder neu Konfrontiert wird mit der Situation.
Für niemanden ist es einfach und so wird es wohl auch nie sein.

„Es wird immer ein Kampf gegen Windmühlen sein, doch trotzdem sind sie nicht unerreichbar.“

• Mein Sohn ich habe dir versprochen sobald wir Zuhause sind, sind deine Kräfte wieder voll Funktionsfähig. Deine Werte, dein Immunsystem werden wieder steigen und dir Kraft geben, für das nächste mal Supermann Kräfte Tanken.

Wir schaffen das alle zusammen, denn wir haben Power!

Du bist so Stark!

•Heute Morgen ging es dir nicht gut, du hast dich ein paar mal Übergeben und liegst den ganzen Tag schon platt neben mir. Du sagst kein Wort, es ist so Still hier, man hört sogar deinen Infusions Ständer laufen.

•Du darfst dich natürlich jetzt komplett Ausruhen, wir können gerne, den ganzen Tag zusammen im Bett liegen und Kuscheln, du brauchst mir auch nicht antworten, es reicht wenn du mir zuhörst und mir ab und zu ein Lächeln schenkst, damit ich sehe das es dir gut geht.

•“Mein Schatz, ich muss dir sagen, das sind nun mal die Nebenwirkungen von dem Tanken der Superkräfte. Ich kann dir aber auch sagen so schnell wie sie da sind, sind sie auch wieder Weg und Vergessen.“

•Für das Vergessen vom schlechten, wird dir jeder, von allen Seiten Helfen. Die weißen Fee’n (Krankeschwestern) tun alles um dich aufzumuntern, selbst mich, deine Mami, helfen die zu vergessen. Danke!

„Sing mit mir, mein Held“

•Kleine Musik Stunde, nur für Dich! DU bist so stark!
DU bist meine Lebensfreude!

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Gute Nacht, mein Held

•Unsere Chemotherapie haben wir soweit ganz gut überstanden, bis jetzt hat Elias sich weder Übergeben, noch Fieber bekommen. „Ich bin guter Dinge das wir morgen wieder nach hause dürfen.“

Deine Gute Nacht Geschichte

•“Das einschlafen fällt dir schwer mein Schatz ? Es ist nach so langer Zeit, trotzdem noch nicht wie Zuhause ?“

•Ich werde jeden Abend, versuchen dir einen unvergesslichen Abend hier zu bieten, du sollst für diesen einen Moment wenigstens Abends vergessen was um dich herum passiert, du sollst Träumen und deine eigenen Fantasien mit einbringen. Du sollst dir vorstellen wir könnten jetzt Überall sein. Alles was dein kleines Herz begehrt, Freude bereitet!

•Du sitzt in der Vorstellung ganz vorne, in der ersten Reihe und es dreht sich alles nur um Dich!

•Egal wie schwer es dir fällt hier Einzuschlafen, ich werde mein Bestes geben und dir eine schöne Geschichte mit unserem selbst gebauten „licht Kino“ geben, eine Show nur für Dich und du bist der Held in der Geschichte.

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Gute Nacht, mein Held ich Liebe Dich.